Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werfgeld, werfegeld, n.

werf(e)geld, n.,
wie mnd. werp(e)gelt 'entschädigung für das auswerfen von ladung in seenot, lohn für kornumstechen' (Lübben-Walther hdwb. 576): item werffegeld bis off den 30sten tag in junio usszgegeben (1422) handelsrechn. d. dt. ordens 471, 23; 472, 3 Sattler; da auch einer im schiffe, da man wuͤrffe, verhanden, welcher geld oder ander gut in einem kasten haͤtte, solches soll er offenbahren, ehe man wirffet, wann er nun solches angezeiget, so soll er 2 pf. fuͤr einen zu werffgeld geben J. G. Schottelius kurtzer tractat (1671) 412.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 276, Z. 1.

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Zitationshilfe
„werfgeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werfgeld>.

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