Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werfspiesz, m.

werfspiesz, m.,
wie wurfspiesz: schützen, so werffspiesz oder schaͤffelin brauchten Xylander Polybius (1574) 160; (der Perser) kriegsruͤstung vnnd waffen seyn ein saͤbel, tartschen vnnd ein werffspiesz Schweigger reyszbeschr. (1619) 81; der scribent aber meldet etliche bey uns unbekante jagzeug oder gerehte, als den werfspiesz, den pfeil, koͤcher, bogen etc. Harsdörffer gesprächsp. 3 (1643) 107; ihre waffen sind pfeil und bogen, saͤbel und werf-spiesse A. Müller denkw. reisen (1678) 118ᵃ; wurf- ò werf-spiesz giavelotto, dardo Kramer t.-ital. 2 (1702) 869ᵃ; auch das deminutivum werfspieszlein findet sich: die dünnern halbspiesz vergleichen sich den zimlichen werffspieszlin Xylander Polybius (1574) 335.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 306, Z. 5.

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Zitationshilfe
„werfspiesz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werfspiesz>.

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