Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wergbausch, m.n.

-bausch, m.,n.,
wergflocke zu medizinischen zwecken (vgl. werg 1 c): camphora. ein wergbäuschchen unter die nase (in historischer darstellung) qu. a. d. j. 1926; oder zum auftragen von lösungen bzw. flüssigkeiten in bestimmten handwerkszweigen; bei der gerberei: die in der wolle geschorenen vliesze werden dann mittelst eines pinsels oder wergbausches, des schwödewedels, auf der fleischseite mit kalkbrei bestrichen Muspratt chemie 3 (1891) 1307; bei der herstellung von metallüberzügen: das geschmolzene zinn (wird) mit einem wergbäuschchen angerieben ebda 4 (1893) 1972. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 319, Z. 70.

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Zitationshilfe
„wergbäuschchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wergb%C3%A4uschchen>.

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