Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkader, f.

-ader, f.
1) werkader vena (voc. ex quo, 1440 md.) Diefenbach gloss. 609ᶜ, daneben schwab ader; beide 'benennungen der arterien ... scheinen das pulsiren der schlagadern, welches als schwappen und werken genommen wurde, ausdrücken zu sollen' (Hyrtl anatomie [1884] 141). 2) 'arbeitsame person' (schweiz. id. 1, 88): werckaderen arbeitsam leüt Maaler teutsch spraach (1561) 489ᵇ; auch eine werchader mag ich nicht. so eine, wo meint, es solle nie feierabend sein, und nach mitternacht aufruft, den ganzen tag brüllet, bald vor dem hause, bald hinter dem hause und gar noch vormähen will oder den pflug halten, wo meint, man solle für drei werchen und für e halbe fressen Gotthelf ges. schr. (1855) 7, 46; s. auch Stalder schweiz. id. 2, 434 und Seiler Basel 310.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 347, Z. 48.

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Zitationshilfe
„werkader“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkader>.

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