Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkelei, f.

werkelei, f.,
das werkeln (s. unter werkeln 1 u. 3): sie sind heute noch immer, dank der bequemen und einschläfernden werkelei unsrer 'führenden geister', als da sind: gelehrte, dichter, zeitungsschreiber, in einer art von traumwandelei befangen Schaukal Andreas Balthesser (⁴1908) 8; arbeite, arbeite! schreien sie, schaffe! und halten für einen faulenzer den mann, welcher eine welt erschafft in seinem hirne ... während die werkelei der gemeinen nichts anderes ist als betäubung ihrer langeweile Burte Wiltfeber (1912) 74.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 353, Z. 54.

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Zitationshilfe
„werkelei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkelei>.

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