Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkeltägig, adj.

werkeltägig, adj.,
vereinzelt belegte ableitung von werkeltag (s. dort sowie unter werktägig): es war ein eindruck ..., wie wenn sich ein schmetterling in ein zimmer voll werkeltägiger arbeit verirrt hätte Gutzkow ges. w. (1872) 1, 214; das innere der stadt fesselt wenig, das leben ist öd und werkeltägig ebda 9, 378; höchstens, dass ihr (der braut) noch der folgende tag den übergang von der poesie des hochzeitsfestes zur werkeltägigen mühsal vermittelt Böhme gesch. d. tanzes (1886) 201; auch adverbiell: dann wieder findet man an einem tage, wo alles werkeltägig in der stadt und in den gemüthern hergeht, doch in der kirche den hochaltar geschmückt Gutzkow zauberer (1858) 3, 145; und substantiviert: die welt hat sich ... allgemach ganz sachgemäsz recht ins werkeltägige verändert, und das sei unsere entschuldigung, dasz wir auch dieses mal eine werkeltagsgeschichte erzählen W. Raabe s. w. II 5, 214 Klemm.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 357, Z. 33.

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Zitationshilfe
„werkeltägig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkelt%C3%A4gig>.

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