Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkgenossenschaft, f.

-genossenschaft, f.,
nach der definition des dt. genossenschaftsgesetzes sind w.-en 'vereine zur beschaffung von gegenständen des landwirtschaftlichen oder gewerblichen betriebes und zur benutzung derselben auf gemeinschaftliche rechnung' (hdwb. d. staatswiss. 7 [1901] 734): die werkgenossenschaft bildet ... eine auszerordentlich wichtige ergänzung zu den übrigen genossenschaftsarten hdwb. d. staatsw. (²1898) 7, 734; bekämpfung der einseitigen einführung sogenannter knappschaftsordnungen ... durch werkbesitzer und werkgenossenschaften ohne vereinbarung und zustimmung der arbeiter (1910) Bebel a. meinem leben (1946) 1, 157; der gegenstand des unternehmens ist bei werkgenossenschaften die errichtung von werkstätten mit mechanischem betrieb (dampf-, elektrizitäts-, wasserkraft-betrieb u. dgl.) in eigenen oder gemieteten lokalitäten und die gemeinschaftliche benützung der mechanischen betriebsmittel im wege der vermietung derselben an die mitglieder Reisch-Kreibig bilanz u. steuer (1909) ²2, 397. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 367, Z. 70.

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Zitationshilfe
„werkgenossenschaft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkgenossenschaft>.

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