Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkglied, n.

-glied, n.,
zur tätigkeit, zu einer bestimmten funktion dienendes glied: faulen leuten sind die werck glieder verbrent im ersten bade Petri d. Teutschen weiszh. (1605) Dd 6ᵃ; viel weniger lassen sich diejenigen (glieder) stück-weise wieder ergaͤntzen, welches rechte werck-glied sind Chr. A. Knorr v. Rosenroth pseudodoxia (1680) 596; weil sie (die seele) nemlich der werck-glieder, wodurch sie ihre sinnen zu uͤben pflag, da sie noch im leibe wohnete, nunmehr entohniget ist E. Francisci weh d. ewigkeit (1686) 848; werkglied wurde als ersatz für das fremdwort organ vorgeschlagen, s. zs. d. sprachver. 39 (1924) 9. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 369, Z. 62.

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Zitationshilfe
„werkglied“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkglied>.

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