Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkglocke, f.

-glocke, f.,
mnd.-mndl. werkklocke, 'glocke, die zur (oder von der) arbeit ruft' (Fischer schwäb. 6, 1, 708): alle die, die daz tagwerk arbaiten oder triben woͤllen ... suͥllen nicht ab dem werke gaͧn, denne ze mittemtag, als man die werkgloggen luͥtet, so suͥllen si essen untz man in wider an daz werke luͥtet (1376) das rote buch der stadt Ulm 182 Mollwo; von dort herauf erklang tagsüber ... das gepolter der maschinen, das brausen der dampfkessel, der gellende schall der werkglocken Saar s. w. (1908) 9, 277; gegen abend tutete die fabriksirene, läutete die werkglocke qu. a. d. j. 1936; hierzu werkglöcklein Teuerdank 82ᵇ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 369, Z. 73.

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Zitationshilfe
„werkglocke“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkglocke>.

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