Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkhammer, m.

werkhammer, m.,
zuerst im 15. jh. nachweisbar: marcellus werckhamer vocab. rerum (15. jh., md. u. obd.) bei Diefenbach gloss. 348ᶜ; ii werchhamer (1478) inventarverz. v. schlosz Sigmundsburg bei Zingerle inventare (1909) 101; später ist werkhammer besonders als ausdruck des hüttenwesens gebucht: werck-hammer ist uff einer seite spitzig, zu der andern aber breit, damit der rost kleine geschlagen wird Junghans gräublein ertz (1680) F 3ᵇ; werkhammer 'ein hammer, welcher an einem ende eine breite bahne, am andern aber ein ort oder spitze hat, damit die schlacken vom koͤnig abgeschlagen werden' bergmännisches wb. (1778) 602; sowie als werkzeugbezeichnung der schmiede: werkhammer materialhammer, durch welchen gröbere eisenwaren (werkeisen) ausgeschmiedet werden Lampadius hüttenkde. (1817) 218; werkhammer hammer zum zerschlagen des roheisens, zum schmieden des stab- und zaineisens etc., hat eine breite und eine spitze bahn Mothes baulex. (1881) 4, 475; s. auch Frisch teutsch-lat. wb. (1741) 2, 443 und Beil technolog. wb. (1853) 654. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 370, Z. 46.

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Zitationshilfe
„werkhammer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkhammer>.

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