Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werklichkeit, f.

werklichkeit, f.,
vereinzelt bezeugte ableitung von werklich (s. dort):
wo ist die süsse wercklicheit,
die er pflag zu belieben,
dasz er den unmut seiner zeit
sehr offt damit vertrieben?
Simon Dach ged. 4, 92 Ziesemer;
nicht weniger am tag ist es auch, dasz wann ein teutscher werkmann unter die Franzosen oder Holländer kommt, er es ihnen in kurzem in der kunst und werklichkeit gleich ... tut (1684) P. W. v. Hörnigk Österreich über alles 44 Skalweit; wann ihr demnach, ihr christliche eltern, euer kind mit vaͤterlicher und muͤtterlicher liebe ansehet und eure freude an ihrer schoͤnheit, liebligkeit und werckligkeit habt, so gedencket, dasz leicht ausz dieser freude ein leyd und ausz euer lust eine unlust werden kan Scriver seelenschatz (1682) 131 (ebenso noch 1737).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 381, Z. 40.

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Zitationshilfe
„werklichkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werklichkeit>.

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