Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkmäszig, adj.-adv.

werkmäszig, adj.-adv.,
in verschiedenen anwendungen des älteren nhd.: wann sie wollen sagen, dasz ein noch rauher stein sich naͤhere zu der form, die er im hauen bekommen solle, so sagen sie, er sei werckmaͤszig Desargues, zeichn. z. steinhauen i. d. baukunst (1699) 24; energie (succession) ist das oberste gesetz der dichtkunst: sie malet also nie werkmäszig (wie die ein sichtbares ganzes schaffende malerei) (1769) Herder 3, 5 S. (s. auch 158); flitterstaat wurde damals noch nicht werkmaͤszig verfertigt W. Harnisch Felix Kaskorbi (1817) 1, 38.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 385, Z. 12.

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Zitationshilfe
„werkmäszig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkm%C3%A4szig>.

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