Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkplatz, m.

-platz, m.,
'arbeitsstätte, bes. der zimmerleute' (Müller-Fraureuth obers. 2, 659), 'bauplatz' (Fischer schwäb. 6, 1, 712): er machte sich auf nach dem werkplatze oder der werkstätte seines ehemaligen (handwerks-) meisters Gotthelf ges. schr. (1855) 11, 495; die laufkrahne kommen hauptsächlich in werkstätten, montirsälen, auf bahnhöfen, bau- und werkplätzen ... zur anwendung Karmarsch-Heeren techn. wb. (1876) 4, 307; diese arbeiten werden erstellt auf dem zimmer- oder werkplatz, einem weiten, ebenen hofraum, welcher zum abbinden oder zulegen der balkenlagen ... dient Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 7, 994; hinter der säge lag der werkplatz. auch dort fand sich viel holz E. Zahn die da kommen u. gehen (1909) 228 u. ö. (vgl. 231, 232); auf (steinmetzmeister) Hankes werkplatz pickte ein hammer Kluge Kortüm (1938) 708; s. auch Schönermark-Stüber hochbaulex. (1902) 883. bildlich: dasz er ... ihren (der natur) wirkungen und den denkmalen derselben auf ihren erhabensten werkplätzen nachging Ritter erdk. teil 1 (1822) 55.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 391, Z. 24.

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Zitationshilfe
„werkplatz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkplatz>.

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