Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkprobe, f.

werkprobe, f.,
(stich- oder schöpf-)probe des werkbleis: schichtmeister (sollen) ... alle stein- und werckproben wohl zusammen halten Schönberg berginform. (1693) 130; so wollen wir nun hinführo an, dasz die huͤtten-reuter weder von den ertztin, noch von ausgebrachten werck-proben, weder grosz noch klein behalten S. Span speculum juris metallici (1698) 136; die fachwörterbücher erklären: werkprobe (hüttenwerk) die proben auf werkischen bleye ist dreyerley: 1) dasz man die gewöhnlichen werke, wie solche vorkommen, probire, um zu wissen, wie viel silber darinn befindlich ist 2) stichproben, welche von jedem stich bey dem schmelzen genommen werden ... 3) schöpfproben, welche von jedem treiben aus dem treiben genommen werden Jacobsson technol. wb. (1781) 4, 638; werkprobe prüfung des werkbleyes auf seinen silbergehalt Lampadius hdwb. d. hüttenkde. (1817) 218; werkprobe (hüttenw.) frz. essai de l'oeuvre, engl. specimen of the metal Beil technol. wb. (1853) 655.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 392, Z. 1.

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Zitationshilfe
„werkprobe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkprobe>.

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