Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkrecht, n.

-recht, n.,
wie werkgerechtigkeit (s. dort); schon in Notkers psalmen als entsprechung von lat. iustificatio: benedictus es domine. doce me iustificationes tuas kelobot pist du truhten. lêre mih dîniu uuerchreht. lêre mih so tuôn in uuerchen, so ih kelirnet habo in uuorten 2, 502, 15 Piper u. ö.; über einen vereinzelten mhd. beleg s. Khull z. mhd. wb. 39. bei Luther im ausdrücklichen gegensatz zu glaubensrecht (s. dort): per Mosem dedit legem, euangelium per filium suum. ideo aliud glaubenrecht und werckrecht (1531) Luther 34, 1, 514 W.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 392, Z. 46.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
weltherrschaft werksbesitzer
Zitationshilfe
„werkrecht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkrecht>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)