Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkschaft, f.

werkschaft, f.
1) gleichbedeutend mit werk: wo nun ein ding in den eigen nutz gericht wirdt, da felschen sich die kuͤnst, auch das werck: dann kunst vnnd werckschafft muͤssen ausz der liebe entspringen, sonst ist nichts vollkommens da Paracelsus opera (1616) 1, 259ᵇ; hier ist noch deutlicher zu verstehen, was durch der hirten geschenke bedeutet worden: nemlich ... die hand von gefaͤhrlichen werkschafften abzuwenden Harsdörffer gesprächsp. 4 (1644) 112. 2) wie gewerkschaft: man ... unterstützte kräftig die schon bestehenden oder neu gestifteten werkschaften Zschokke s. ausgew. schr. (1824) 35, 236. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 394, Z. 7.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„werkschaft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkschaft>.

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