Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkscheider, m.

-scheider, m.,
gelegenheitsbildung Luthers zur bezeichnung der werkler (s. dort sowie unter werkheilig[keit], werkprediger u. ä.): thu nit wie die narren, die ynn die werck sehen und wollen ausz den wercken erleszen, wilchs gutt und nit gutt sey, machen damit unterscheyd unter den wercken ... die werckscheyder unnd churheyligenn mit yhren erkoren erweleten wercken thun keyn gut werck ... trawen gott nit, drumb sind auch die werck bosze, die sie fur die besten achten (1522) Luther 10, 1, 1, 294 W.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 394, Z. 42.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„werkscheider“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkscheider>.

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