Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkherr, werksherr, m.

werk(s)herr, m.
1)
innungsvorsteher: esz sind auch von alters ... allen wercken, zuͤnften und gilden ausz dem raht aufseher und wercksherren verordnet G. R. Curicke d. st. Danzig hist. beschreibunge (1688) 133ᵇ.
2)
inhaber eines betriebes, unternehmer: der werksherr hat sie (die arbeiter) aufgenommen, den lohn aber nicht erhöht, sondern erniedrigt Rosegger schr. (1895) III 1, 367; die hauptsache ist nun, dasz der (holz-)bauer hingeht zum werksherrn (eines eisenhammers), sein merkbrett, den 'rosch', zeigt und sagt: 'euer gnaden, so viel wägen voll hab' ich gebracht' ebda I 4, 109; wärkhär 'arbeitgeber in e. werk' Tonnar-Evers Eupener wb. (1899) 225.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 373, Z. 20.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„werksherr“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werksherr>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)