Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkkammer, werkskammer, f.

werk(s)kammer, f.
1)
wie werkgadem (s. dort): ergasterium werckamer voc. ex quo (15. jh., md.) Diefenbach gloss. 207ᶜ; werkkammer taberna opificis Stieler stammb. (1691) 921; s. auch Elberf. ma. 174 sowie bei Mensing schlesw.-holst. 5, 529, der warkkamer 'sakristei' bucht.
2)
beim wasserbau: die verwendete taucherglocke, hier werkskammer, arbeitskammer oder caisson genannt, ist jener raum, in welchem die aushebung des baugrundes vor sich geht Karmarsch-Heeren techn. wb. 10 (1889) 284.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 374, Z. 68.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„werkskammer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkskammer>.

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