Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werktägig, adj.

werktägig, adj.,
alltäglich (vgl. werkeltägig und werktäglich): am anderen tage begann der werktägige gang des lebens wieder Storm s. w. (1898) 1, 68; der sonst so eifrige handelsmann ... wandte kein auge auf dieses werktägige treiben ebda 3, 130; sie (die bergkette) war die heilige burg und kathedrale über dem werktägigen (vom treiben des werktags beherrschten) bauernland P. Dörfler Apollonias sommer (1932) 192. adverbiell: die Margretel ging auch allemal so ruhig und werktägig an ihm vorüber und fragte ihn höchstens, ob das wetter anhalten werde Rosegger schr. (1895) III 4, 84.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 411, Z. 31.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„werktägig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkt%C3%A4gig>.

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