Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werktagkleid, werktagskleid, n.

werktag(s)kleid, n.,
wie früher bezeugtes werkeltagskleid (s. dort und vgl. die 1377 bezeugte form wergkleider Frankfurter zunfturk. 1, 1, 339 Bücher-Schmidt): ein feyrtagklayd, ein werchtagklayd Abr. a s. Clara Judas (1686) 2, 41; wie übel war ich mit werktagskleidern bestellt! Gotthelf ges. schr. (1855) 5, 137; ihre bewohner hatten bereits die feiertagskleider ausgezogen und die werktagskleider angelegt W. Raabe hungerpastor (1864) 1, 169; die mägde bessern sich und den burschen die werktagskleider aus Rosegger schr. (1895) I 4, 318; ... von einem nagel ihre werktagskleider nahm E. Zahn die da kommen u. gehen (1909) 239; s. auch Fischer schwäb. 6, 1, 715 und Meisinger Rappenau 227; bildlich: er fand das haus (einen bauernhof) im werktagskleide Weigand d. Frankenthaler (1904) 286; als freund seines herzogs blieb er (Göthe) in all seinen würden, aber das werktagskleid seiner bürden legte er ab Schäfer seele (1923) 343.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 411, Z. 63.

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Zitationshilfe
„werktagskleid“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werktagskleid>.

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