Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werktugend, f.

werktugend, f.,
im handeln und verhalten sich äuszernde tugend, virtus moralis (Stieler stammb. [1691] 273): geschicklichaitn̄ in der seel, die den menschen zu guͦten werken naigen, woͤlche naigungen ain mensch überkōmpt, von vil vnd lang uͤbung guͦter werck oder wercktugenden Keisersberg pred. teutsch (1508) 125ᵈ; wie sich beim gevierdte der affecten-tugenden die liebe gegen die leutseligkeit verhaͤlt, also verhaͤlt sich auch bei dem gevierdte der werck-tugenden die goͤnnung gegen der zufriedenlassung E. Weigel wiener. tugendspiegel (1687) 126; werck-tugend virtù morale, pratica Kramer t.-ital. 2 (1702) 1362ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 416, Z. 38.

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Zitationshilfe
„werktugend“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werktugend>.

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