Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkvolk, n.

werkvolk, n.
1) wie werkler: alszo ist ditz werck volck mit seynem weszen nur ynn der grentze des euszerlichen weszens, denn sie halten die gepott nit mitten ym hertzen, sondern nur leyplich auszen ynn den wercken (1521) Luther 8, 393 W. 2) arbeitsleute, helfer am werk (s. schweiz. id. 1, 805): ausgepracticirte lügen ... dasz ... das werkvolk wegliefe (1681) urk. von Raule in: Brandenburg-Preuszens kolonial-politik 2, 112 Schück;
von werkvolk und von schauern
wie voll der weite raum!
glückauf, ihr jungen mauern,
ihr achtzehnjähr'gen kaum!
Freiligrath ges. dicht. (1871) 2, 169;
ein schwarm aufgewiegelten werkvolks (arbeiter an einer talsperre) wälzte sich fluchend durch die straszen qu. a. d. j. 1926. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 417, Z. 65.

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Zitationshilfe
„werkvolk“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkvolk>.

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