Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkwoche, f.

-woche, f.,
arbeitswoche; 'woche von lauter werktagen' (Schmeller-Fr. bayer. 2, 986): als auch bisz anher in etlichen handwerchen der miszbrauch gweszt, das die maister jren handwerchszgesellen in den gantzen werchwochen, am montag ain feier und muͤssiggang haben zuͦlassen muͤssen bair. lanndtsordn. (1553) 128ᵃ; und ihr seid so lieb und nehmt mich als ein echtes geschwister und weiht mich in die vielheit euerer werkwochen und festtage voll vertrauen ein (18. 10. 1900) Rilke br. 1899 —1902 (1931) 49; um den sonntag, der in der werkwoche blüht wie eine schöne, müszige blume im braven nutzgärtlein, kümmerte sich der Amerikaner nicht (er arbeitete auch da) qu. a. d. j. 1923. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 418, Z. 43.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„werkwoche“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkwoche>.

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