Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkwort, n.

-wort, n.,
tätigkeitswort (verbum); eine bezeichnung, die im ndl. zum allgemein anerkannten und gebrauchten fachwort geworden ist (werkwoord), im dt. jedoch auf einige einzelanwendungenvielleicht unter ndl. einfluszbeschränkt bleibt: beilagwörter, welche zierd halben zun nenn- und werkwörter gesezt werden epitheta, qvae ornatus causa nominibus et verbis adjiciuntur (1559) bei Vortisch grammatikal. termini im frühnhd. (diss. Freiburg i. Br. 1911) 56; von dem werkwort de verbo Redinger komenische sprach-lehr (1659) 30; bei Ratke für das (transitive) verbum act. und pass.: (das part. präs. wird abgeleitet) von dem gegenwartigen werckworte der vnendlichen weise, alsz: lesen, lesender (1612—15) schr. z. dt. gramm. 2, 17 E. Ising.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 418, Z. 56.

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Zitationshilfe
„werkwort“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkwort>.

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