Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkzeichen, n.

-zeichen, n.
1) anzeichen (eines werkes): du kannst aber aus folgenden werckzeichen erkennen, wann einer mit solcher kranckheit beladen Nigrinus von zäuberern (1592) 186; alle klippigen flächen Afrikas ..., welche mit basaltgestein bedeckt sind, als so viel werkzeichen früherer erdrevolutionen Ritter erdk., teil 1 (1822) 961. 2) kennmarke (eines erzeugnisses): nach der bestehenden vorschrift muss jeder ... eisenwerk besitzer seine erzeugnisse mit einer ... marke bezeichnen, welche ... werkzeichen heisst Scheuchenstuel berg- u. hüttenspr. 107; diese werkzeichen der steinmetzen sind also versetzzeichen, die ... nur mit einem stifte ... aufgemalt werden Schönermark-Stüber hochbaulex. (1902) 187. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 419, Z. 15.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„werkzeichen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkzeichen>.

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