Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werkzeuglich, adj.

werkzeuglich, adj.,
als mittel dienend (vgl. ndl. werktuiglijk): also wolt er, dasz das tauffwasser unserer widergeburt causa instrumentalis, das ist werckzeuglich ursach were Joh. zu Wege confession (1555) 66ᵇ; dasz er (gott) uns, naͤchst einem werckzeuglichen leib auch einen geist (die seele, das gemuͤth) verliehen Erh. Weigel wienerischer tugendspiegel (1687) 39; technischen und artistischen abgeschlossenen thätigkeitskreisen sind die wissenschaften mehr schuldig als hervorgehoben wird, weil man auf jene treu fleiszige menschen oft nur als auf werkzeugliche thätler hinabsieht Göthe II 3, 237 W.; so sollte man zunächst nicht anders denken, als dasz hier Christus, wenn auch in zweiter, mehr werkzeuglicher stellung, als weltschöpfer gedacht sei D. Fr. Strausz ges. schr. (1876) 4, 52.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 426, Z. 13.

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Zitationshilfe
„werkzeuglich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werkzeuglich>.

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