Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wermutöl, n.

-öl, n.,
'ätherisches öl aus dem blühenden kraut des wermuts' (Meyers konv.-lex. 20 [⁶1908] 539): nym baumwollen, mach darusz zepflin, netz die in wermuͦt oͤl (1513) Eucharius Rösslin d. frawen rosegarten 97 Klein (ebda 108: oleum de absinthio wermuͦt oͤl); wermuͦt oͤl ... bringet wider den verlornen appetit Ryff confectb. (1548) 273ᵃ; liesz ichs mit baum- unnd wermuth-oel im sommer umb der duͤrre willen bestreichen Walther pferde- u. viehzucht (1658) 54; zum wermuth-oel nimmt man die zeitigen bluͤmlein und gipffel des wermuths 8 loth, frischen ausgepressten wermuthsafft 8 loth Hohberg georg. cur. aucta (1682) 1, 239; aeusserlich in wermut-oel zerlassen, vertreibt es (wermutsalz) die laͤhme in den gliedern Zincke allg. öcon. lex. (1744) 3186; das wermuthöl ist in weingeist ... löslich Muspratt chemie (1888) 1, 160.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 438, Z. 5.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wermutöl“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wermut%C3%B6l>.

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