Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wermutbecher, wermutsbecher, m.

wermut(s)becher, m.,
becher voll bitteren wermutextraktes, zu wermut 3 (vgl. mit wermut den ... becher füllen unter 3 d) in bildlicher anwendung:
sie ...
mischet in den wermuthsbecher
des lebens hohe seligkeit
Pfeffel poet. vers. (1812) 2, 61;
dann ist es ganz von der echten (liebe), dann wäre kein wermuthbecher,
den nicht das tröpfchen süszte dem noch so zagenden zecher
K. E. Ebert fromme ged. (1859) 10;
dieser tod brachte ihr ... den wermuthbecher der armuth Vischer auch einer (1879) 2, 43.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 435, Z. 38.

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Zitationshilfe
„wermutbecher“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wermutbecher>.

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