Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wermutblatt, n.

wermutblatt, n.,
blatt der wermutpflanze: leg sie in ein sauber schaͤchtlin in dürre wermuͦt bletter Ryff confctb. (1548) 59ᵇ; s. Brigitta ... pflegt am freytag zu ehren desz leydens Christi vnnd seiner bitteren gallen etliche wermuth bletter ein zeitlang im mund zu tragen Spee tugendbuch (1649) 741; man nimmt (zur weinbereitung) wermuthblätter, majoran ... wohlzeitiger zerstossener wachholder-beere fünff gute hand voll Zincke allg. öcon. lex. (1744) 1497. hierzu auch wermutblättlein, n.: ein jedes blat (der feldcypresse) creütz weisz zerspalten, anzuͦsehen wie ein wermuͦt blaͤtlin, doch kleiner vnd schoͤner Bock kreutterb. (1560) 29ᵇ; eine halbe handvoll duͤrre wermuthblaͤtlein Hohberg georg. cur. aucta (1682) 1, 240. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 436, Z. 24.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wermutblatt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wermutblatt>.

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