Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wermutherb, adj.

wermutherb, adj.,
wie wermut(s)bitter:
komm, mein heyland! komm, durchsüsze
dieses wermuth-herbe creutz!
Gryphius lyr. ged. 43 Palm;
er gieng mit mattem hertzen
vnd schrey zum andernmal:
soll ich den kelch voll schmertzen,
voll wermuth-herber qual,
voll jammers gantz ausztrincken
ders., in: ev. kirchenl. 1, 390 Fischer-Tümpel;
mach (o himmel) diese neue eh zu einem lust-revier,
das nichts von schmertzen weisz und wermuth-herben leyde
J. G. Neukirch anfangsgründe (1724) 901.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 436, Z. 69.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wermutherb“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wermutherb>.

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