Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wermutstrauch, wermutsstrauch, m.

wermut(s)strauch, m.,
als gelegenheitsbildung der dichtersprache: ja reichthum ist auch ein rechter wermuth-strauch, welcher den tod bitter macht P. Fr. Sperling Nicodemus quaerens 2 (1719) 63;
deine zucker-staude musz stets ein wermuths-strauch ver— wuͤrtzen
L. W. v. Langnau geistl. u. weltl. ged. (1735) 48;
wird der ros- ein wermuth-strauch?
zeucht die anmuth wehmuth an?
ach, der herr hat es (den tod des kindes) gethan
Schmolck s. trost- u. geistr. schr. (1740) 1, 883.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 439, Z. 34.

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Zitationshilfe
„wermutsstrauch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wermutsstrauch>.

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