Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wermutwasser, n.

wermutwasser, n.,
das aus wermut gewonnene 'auf dem brennkolben und destillir-blase abgezogene und gebrannte wasser' (Amaranthes frauenz.-lex. [1715] 414), besonders in älteren arzneibüchern: digerier die feuchte mit dem tranck oximel diureticum genant, mit wermuͦt wasser zertriben Dryander artzenei (1542) 102ᵃ; es dienet auch ... der sirop ... mit wegweisz wasser oder wermuͦt wasser vermischt ... Ryff spieg. d. gesundth. (1544) 118; die ... extraction des Corrosius (welche mit wermutwasser geschicht) Thurneisser alchymia (1583) 89; nim gedoͤrrte wolffslebern ... in einem glaͤszlin voll maluasier vnnd einem glaͤszlin voll wermutwasser ein Gäbelkover artzneyb. (1595) 1, 303; ein glaͤsel ... wermuth-wasser ... musz ihnen (apotheken) gleich etliche eimer wein eintragen Abraham a s. Clara etwas f. alle (1699) 1, 123.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 440, Z. 31.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wermutwasser“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wermutwasser>.

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