Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertangabe, f.

-angabe, f.,
angabe der werthöhe, besonders im postverkehr: meine einzige hoffnung ist, dasz, weil es ein paket mit wertangabe ist, es diesmal besser geht (16. 3. 1843) L. v. Gall an L. Schücking, br. 239 Muschler; porto und versicherungsgebühr für sendungen mit werthangabe gesetz üb. d. posttaxwesen v. 28. 10. 1871 § 3 in: reichsgesetzbl. (1871) 360; die wertangabe ist lediglich eine schätzung des bei nichterfüllung oder mangelhafter erfüllung zu vergütenden schadens, nicht aber ein besonderer versicherungsvertrag A. Wolcke postrecht (1909) 147; im münzwesen u. ä.: die übrigen silbermünzen, die nickel- und kupfermünzen tragen die wertangabe, die inschrift 'deutsches reich', die jahreszahl, den reichsadler und das münzzeichen münzgesetz v. 9. 7. 1873 art. 3 § 3; die früheren kalifornischen goldbarren enthielten die wertangaben in dollars Alten hdb. f. heer u. flotte (1909) 1, 846. zuweilen auch sonst: dem entsprechend kommen verschiedene sorten benzin in den handel: z. b. 90-, 60- und 30 procentiges; unter diesen werthangaben hat man nicht die wirklichen mengen benzol in den betreffenden producten zu verstehen, sondern die mengen kohlenwasserstoffe Muspratt chemie (1888) 1, 930.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 471, Z. 20.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertangabe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertangabe>.

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