Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertbestand, m.

-bestand, m.
1) bestand an vermögenswerten: das tresorbuch enthält die ... wertbestände der kasse hdwb. d. staatsw. (²1898) 3, 1009; Barten kannte die abmachungen genau, er hatte auszerdem bei der letzten revision der wertbestände, zu der er vom aufsichtsrat designiert worden war, die wohlversiegelten depots selbst durchgesehen H. v. Zobeltitz in: daheim 31, 305ᵃ. 2) dichterische gelegenheitsanwendungen im sinne von 'qualität', wobei wertbeständig(keit) hineinspielt: er (der zustand) gibt also nicht die geringste gewähr für den wertbestand des geliebten dinges, für schönheit, naturwahrheit und so weiter Dehmel ges. w. (1906) 8, 198; zum echten opfer (sagte der student Deutschlin) gehören zwei wertbestände und qualitätshaltigkeiten: die der sache und die des opfers Th. Mann Faustus (1948) 196. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 472, Z. 39.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertbestand“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertbestand>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)