Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertblind, adj.

wertblind, adj.,
uneinsichtig hinsichtlich bestimmter werte: tatsache aber ist, dasz wir immer nur begrenzte ausschnitte aus dem wertreich übersehen, für seinen übrigen umfang aber wertblind sind Nic. Hartmann ethik (²1935) 142; er war wertblind und frauenblind wie ein kollege in scherzhafter form von ihm sagte E. Langgässer märk. Argonautenfahrt (1950) 79; hierzu wertblindheit, f.: die reine sollensethik ist sittliche verblendung, ist wertblindheit für das wirkliche Nic. Hartmann ethik (²1935) 8 u. ö.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 474, Z. 13.

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Zitationshilfe
„wertblind“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertblind>.

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