Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werterhöhung, f.

werterhöhung, f.
1)
steigerung des wert-seins, der geltung: ein leidenschaftlicher liebhaber gerade dieses beliebten componisten, der das vermächtnisz vom ältern Strausz und Lanner, aber wie mich dünkte, mit groszer eigener wertherhöhung geerbt hatte A. v. Sternberg erinnerungsblätter 4 (1858) 76; dieser depressive und contagiöse instinkt kreuzt jene instinkte, welche auf erhaltung und werth-erhöhung des lebens aus sind Nietzsche w. I 8 (1895) 222; wie verhält sich der werth des rohen materials jährlich? und in welchen verhältnissen stieg seine wertherhöhung durch kunst? J. G. Kohl reisen in Engl. (1844) 1, 23; werterhöhung des goldes hdwb. d. staatsw. (²1898) 3, 250.
2)
steuerpflichtiger vermögenszuwachs: die werterhöhung an sich ist nicht steuerpflichtig, sondern erst die bei der veräusserung realisierte werterhöhung (der kapitalgewinn) hdwb. d. staatsw. (²1898) 3, 409.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 478, Z. 34.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„werterhöhung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werterh%C3%B6hung>.

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