Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertfrage, f.

wertfrage, f.
1)
wie wertproblem: besonders auffallend war es ... dasz er in seiner 'einleitung' alle philosophischen probleme in theoretische und axiologische oder in wissensfragen und wertfragen gliederte ... dadurch wird der anschein erweckt, als seien die theoretischen probleme nicht ebenso wertfragen wie die ethischen, ästhetischen und religionsphilosophischen Rickert Windelband (1915) 27; da die erfüllung (der werte) wiederum im verhalten des menschen allein liegen kann, so tritt neben der wertfrage nunmehr die neue frage in den vordergrund, welche instanz im menschen sein verhalten den werten gegenüber bestimmt Nic. Hartmann ethik (²1935) 565.
2)
vereinzelt für die frage nach dem wert einer persönlichkeit: er gehörte zu den bestverketzerten personen ... ich glaube nicht, dasz jemand da war, der sich ernstlich mit seiner wertfrage beschäftigt hätte Fontane ges. w. (1920) II 2, 276.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 479, Z. 23.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertfrage“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertfrage>.

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