Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertgedanke, m.

-gedanke, m.,
auf einen wert (werte) bezogener gedanke: er (der echte schmuck) wurzelt in den wertgedanken des ganzen gesellschaftskreises und verzweigt sich darin G. Simmel soziologie (1908) 370; das kantische wort hat raum für alle unsre hohen wertgedanken P. Jaeger v. schicksal d. werte (1915) 4; aber nicht um seine (des eudämonismus) widerlegung allein handelt es sich für uns, sondern um die heraushebung seines berechtigten kernes, des wertgedankens in ihm Nic. Hartmann ethik (²1935) 80. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 479, Z. 63.

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Zitationshilfe
„wertgedanke“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertgedanke>.

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