Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertgeld, n.

-geld, n.
1) geldsumme als äquivalent eines bestimmten (wert-)objekts: heut zu tage wird nach den saͤchsischen rechten der (getötete) hund, was er werth ist, bezahlet ... derselbe hat vor diesen ein gewisz wehrt-geld gehabt J. Döpler theatr. poen. (1693) 544; wenn die vieh-zucht einen rechtschaffenen nutzen abwerfen soll, so musz daher das darauf stehende capital oder werth-geld verzinset, das futter bezahlet ... werden allg. haushalt.-lex. (1749) 3, 599. 2) gültiges zahlungsmittel (vgl.wertmünze): obwohl die kupfermünze wertgeld geblieben war, cirkulierten leichte und schwere stücke nebeneinander hdwb. d. staatsw. (²1898) 5, 915. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3,4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 480, Z. 66.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertgeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertgeld>.

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