Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werthaft, adj.

-haft, adj.,
wie wertvoll: Ostia ..., das für weniger werthhafte waaren der geeignetste stapelplatz war Mommsen röm. gesch. 2 (1865) 401; 'ist der stein auch werthaft?' 'will's meinen, ein karfunkelstein' E. v. Handel-Mazzetti Jesse u. Maria (1911) 2, 180; aber ... wahrhaft grosz sei nur, was sich werthaft über die grenzen aller völker hinausdehne qu. a. d. j. 1936; fragen des werthaften 'probleme der wertlehre': er konnte sich endlich nicht entschlieszen, die 'klassische' einteilung der philosophischen probleme in fragen der theorie und des werthaften, die Aristoteles vertreten hatte, radikal über bord zu werfen, weil in ihr zugleich das tief berechtigte motiv steckt, das allem einseitigen 'voluntarismus' gegenüber geltend zu machen ist Rickert Windelband (1915) 28. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 481, Z. 49.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„werthaft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werthaft>.

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