adj.
Fundstelle: Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 482, Z. 9
'werth in sich haltend, innern werth habend' (Campe 5 [1811] 688): tausend werthhaltiger und bedeutsamer ausdrücke R(adlof) bei Campe a. a. o.; dass regelmässig die niedrigere cultur von der höheren zuerst deren laster, schwächen und ausschweifungen annimmt ... und endlich ... etwas von der werthhaltigen kraft der höheren cultur mit auf sich überströmen lässt Nietzsche w. I 5 (1921) 130; in weitester perspektive erscheint das personale subjekt mit seinen werthaltigen aktpotenzen — freilich nicht in der eignen person — als sein eigenes 'unendliches objekt' Nic. Hartmann ethik (²1935) 315; gerade eine allseitige weltnähe, fühlung mit allem, was in der welt werthaltig ist, liegt im praktischen sinn der weisheit ebda 389. —
Zitationshilfe
„werthaltig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werthaltig>, abgerufen am 06.12.2019.

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