Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertmasz, n.

-masz, n.,
zur wertbestimmung anderer gröszen dienendes (vgl.wertmesser): sie (die metalle) haben eine eigenschaft ... die sie ... zu den geborenen wertmassen macht Mommsen reden u. aufs. (1905) 248; wie soll sie (die moral) nun ihre aufgabe erfüllen, ohne ein werthmaass bei der schaͤtzung der handlungen und gesinnungen zu grunde zu legen? E. Dühring werth d. lebens (1902) 109; zugegeben wird, dasz das geld in der heutigen gesellschaftsordnung verschiedene funktionen hat, indem es sowohl wertmasz, bei passender stückelung überdiesz preismasz, als auch ... werttransport- und wertaufbewahrungsmittel sein kann Luschin v. Ebengreuth münzk. (²1926) 21; vereinzelt auch für den wertenden menschen: er (der mensch) ist das 'masz der dinge' (nach dem wort des Protagoras), ihr wertmasz; er ist der wertende Nic. Hartmann ethik (²1935) 313. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 487, Z. 42.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertmasz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertmasz>.

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