Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertmaszstab, m.

-maszstab, m.,
maszstab der wertbestimmung: dieser wertmaszstab des geldes ist ... nur anwendbar bei den dingen, die für geld zu haben sind ... das geld also ist der ökonomische werth- und interessenmaszstab Jhering geist d. röm. rechts (³1873) 3, 1, 330; er (der 'historische redner') kennt einen philosophischeren und humaneren wertmaszstab Justi Winckelmann (1866) 1, 212; der alte schulstandpunkt ... der über dem aufspeichern ohne ende versäumt, die dinge zu messen an dem ewigen werthmaszstab, den jeder in sich hat vor allem wissen Hildebrand v. d. sprachunterr. (1879) 175; (die münzhoheit äuszert sich) in der wahl des gegenstandes, welcher als geld nicht nur den allgemeinen wertmaszstab, sondern auch das gesetzliche zahlungsmittel bilden soll Luschin v. Ebengreuth münzk. (²1926) 237; man musz vielmehr das wissen um gut und böse bereits mitbringen als wertmaszstab des erfahrbaren überhaupt, um wissen zu können, ob das erfahrene ein wertvolles oder wertwidriges ist Nic. Hartmann ethik (²1935) 51. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 487, Z. 69.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertmaszstab“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertmaszstab>.

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