Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertmetall, n.

-metall, n.,
als zahlungsmittel gebrauchtes edelmetall: seit langer zeit standen gold und silber als allgemeine zahlmittel neben einander ... (doch) wurden die groszen uebelstände vermieden, die sonst an die aufstellung eines doppelten wertmetalls unvermeidlich sich knüpfen Mommsen röm. gesch. 2 (⁶1874) 397; das erste volk, das den genialen für handel und verkehr so fruchtbaren gedanken hatte, das wertmetall nicht mehr in rohen stücken oder in barren als tauschmittel zu benützen, sondern in einheiten, die nach einem bestimmten system geformt sind, zu münzen, waren die Griechen der jonischen küstenstädte J. Schlosser präludien (1927) 46.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 488, Z. 35.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertmetall“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertmetall>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)