Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertobjekt, n.

-objekt, n.,
objekt von wert, wertgegenstand: pfeile sind das wichtigste wertobjekt (bei den Indianern) v. d. Steinen Zentralbrasilien (1894) 502; anders verhält es sich mit den im landwirtschaftlichen betriebe vorkommenden wertobjekten, die man als nicht marktgängige bezeichnet (z. b. dünger, grünfutter) hdwb. d. staatsw. (²1898) 7, 57; die für das bahnunternehmen bestimmten wertobjekte (grundstücke, gebäude, betriebsmaterial, die für das bahnunternehmen angelegten fonds usw.) müssen rechtlich zu einer einheit vereinigt werden ebda 6, 70; die stadt ist ein bedeutendes militärisches wertobjekt für uns Hindenburg leben (1920) 346; eine welt realer güter ..., auf die als wertobjekte sich die akte der personen beziehen Nic. Hartmann ethik (²1935) 229; alles wertvolle, auch das sittlich wertvolle, ist, sofern es von ihm ein wertbewusztsein gibt, wertobjekt dieses bewusztseins ebda 277. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 488, Z. 69.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertobjekt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertobjekt>.

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