Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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wertpaar, wertepaar, n.

wert(e)paar, n.
1)
in der mathematik die geltung (zahlenwerte) zweier zusammenhängender veränderlicher gröszen: ist dann ein bestimmtes wertepaar x = a, y = b gegeben, so wird der zugehörige funktionswert f (a, b) an der durch den punkt (a, b) gehenden isoplethe abgelesen Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 4, 763; ein in der gesamten beobachtungstechnik vielfach geübtes verfahren, um den zusammenhang zwischen zwei variabeln grössen x, y, über den eine reihe von beobachtungen vorliegt, zu tabellisieren, besteht darin, dass man die zusammengehörigen wertepaare durch punkte in einem koordinatensystem darstellt und nun eine kurve verzeichnet, die dem zuge der punkte möglichst getreu folgt Czuber wahrscheinlichkeitsrechn. 2 (1910) 197.
2)
in der wertlehre eine zweiheit von gegensatzwerten: damit reimt sich die andere tatsache, dasz die antithetik der werte keineswegs ein durchgehendes phänomen ist, sondern durchaus nur an einzelnen wertpaaren auftaucht Nic. Hartmann ethik (²1935) 517.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 478, Z. 7.

wertpaar, n.

-paar, n.,
s. unter wertepaar (2). —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 489, Z. 27.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertpaar“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertpaar>.

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