Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertprinzip, n.

wertprinzip, n.
1) das prinzip, auf dem wertbegriff und wertlehre beruhen: nicht also in der zur produktion des gegenstandes erforderlichen vollbrachten arbeit, sondern in der dem konsumenten durch die ueberlassung derselben 'ersparten arbeit' ... soll nach Bastiat prinzip und maszstab des werthes liegen ... die verkehrung des Smith-Ricardo'schen wertprinzips Lassalle ausgew. red. 3, 144. 2) ein das ethische handeln bestimmendes prinzip: wie kommen wertprinzipien zu ihrer auswirkung und zur gestaltung des realen? Nic. Hartmann ethik (²1935) 31; prinzipiell liegt es ... im wesen ihrer aller (werte), prinzipien der ethischen aktsphäre zu sein ... dieses grundverhältnis zwischen wertprinzipien und sittlichem bewusztsein macht das eigentliche wesen des ethischen phänomens aus ebda 149. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 490, Z. 1.

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Zitationshilfe
„wertprinzip“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertprinzip>.

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