Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertsam, adj.

wertsam, adj.,
vereinzelt statt des adjektivs wert (s. Lexer 3, 796):
si wunderte auch gereide
der minnesamen wirde,
der wertsamen girde,
di der godeliche rat
geleget an daz mensche hat
(um 1300) heilige Elisabeth 2810 Rieger;
du solt ouch güettig und wertsam sin gen allen menschen und uf dem weg die lütt güettlich grüeczen und früntlich, den armen als den richen buch vom hl. Wilhelm, in: dt. volksbücher 185 Bachmann-Singer; vnd hielt sich mit den roͤmischen burgeren ... wol vnd werdsam Stumpf Schweizer chron. (1606) 147ᵃ;
seitdem (seit Cäsars zeit), waren deutsche mann
zu Rom lieb und werthsam
Herder 16, 206 S. (übersetzung des Annoliedes: lif unti wertsam 32 Bulst).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 491, Z. 28.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertsam“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertsam>.

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