Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertschrift, f.

-schrift, f.,
vereinzelt statt wertpapier (s. dort): die schirmlade, in welcher die wertschriften der unter vormundschaft stehenden aufbewahrt wurden, befand sich anderer geschäfte wegen bereits zur stelle und die behörde erklärte, es sei am besten, das stück (einen alten gültbrief über zinszahlungen) jetzt gleich herauszunehmen G. Keller ges. w. (1889) 2, 101; den emissionsbanken, welche weder sicherheit durch hinterlage von wertschriften leisten, noch die garantie eines kantons beibringen, sind untersagt ... hdwb. d. staatsw. (²1898) 2, 307; als er ... nicht wuszte, wo sein verstorbenes weib die und die wertschrift aufbewahrt hatte E. Zahn helden d. alltags (1906) 153. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 493, Z. 66.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertschrift“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertschrift>.

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